Lebensmittelbetrug (Food Fraud) bleibt eine der größten Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit. Darunter fallen alle vorsätzlichen Manipulationen von Produkten mit wirtschaftlicher Absicht – etwa Strecken, Ersetzen, Fälschen, falsche Deklarationen oder sogar absichtliche Kontaminationen. Welche Risiken damit einhergehen und wie sich Unternehmen wirksam davor schützen können, erläuterte ein kostenfreies Online‑Seminar der QS‑Akademie, das am 14. April 2026 stattfand. Das Seminar kann ab sofort kostenfrei nachgebucht und angesehen werden.
Das Seminar Präventionsstrategien Food Fraud – Lebensmittelbetrug erkennen und vermeiden richtet sich an Unternehmen der Fleischwirtschaft, des Obst‑ und Gemüsehandels sowie des Lebensmitteleinzelhandels. Die Teilnehmenden erhalten eine kompakte Einführung in Hintergründe und rechtliche Rahmenbedingungen von Food Fraud. Die Referentinnen und Referenten Tina Brune (IFS), Irmtraut Rathjens de Suster (IFS), Markus Hensgen (QS) und Juliane Weinmann (QS) beleuchten typische Betrugsrisiken entlang der Lieferkette und zeigen anhand praxisnaher Beispiele, wie Unternehmen ihre Prozesse absichern können.
Ein besonderer Fokus liegt auf den Produktgruppen Fleisch und Fleischwaren sowie Obst, Gemüse und Kartoffeln – Warengruppen, die aufgrund komplexer Beschaffungs‑ und Handelswege besonders anfällig für wirtschaftlich motivierte Manipulationen sind. Zudem thematisiert das Seminar kritische Schwachstellen in der gesamten Lieferkette und zeigt auf, welche Rolle Großhandel und Broker bei der Prävention spielen.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, das Seminar nachträglich zu buchen und kostenfrei anzusehen, finden Sie hier.
