
v.l.n.r.: Andressa Grilo (RTRS), Martina Torma (RTRS), Marina Muscolo (RTRS), Pia Gielen (QS) und Claudia Brill (QS)
Fachexpertinnen aus dem Bereich Futtermittel der QS‑Geschäftsstelle trafen sich in dieser Woche in Bonn mit Vertreterinnen der Round Table on Responsible Soy Association (RTRS). Claudia Brill, Teamleiterin Futtermittel bei QS, und Pia Gielen tauschten sich mit den Gästen aus Argentinien und Europa über aktuelle Entwicklungen bei RTRS und QS sowie über Perspektiven für eine künftig engere Zusammenarbeit aus.
Zu Gast bei QS waren Marina Muscolo, Executive Director von RTRS, Andressa Grilo, Communication (Europe), sowie Martina Torma, Regional Market Development & Stakeholder Affairs Manager (Europe). Nach einer Vorstellung des QS‑Systems tauschten sich die Teilnehmenden über die jeweiligen Systeme, Anforderungen und künftigen Herausforderungen aus.
Der RTRS-Standard ist sowohl als Primärstandard (Anlage 4.2 Anerkannte Standards für den Sojabohnenanbau) als auch als vergleichbarer Lieferkettenstandard (Anlage 4.3 Anerkannte Systeme zum Leitfaden QS-Sojaplus für Futtermittelhandel und -herstellung) im Rahmen von QS‑Sojaplus anerkannt. Vor diesem Hintergrund wurde diskutiert, wie QS und RTRS sich künftig noch enger unterstützen können – insbesondere im Hinblick auf Transparenz und Kommunikation entlang der Lieferketten.
Für QS sind Informationen von Primärstandardgebern wie RTRS zu unterschiedlichen Lieferkettenmodellen sowie zu den praktischen Rahmenbedingungen in den Ursprungsländern von großem Mehrwert. Der direkte Austausch trägt dazu bei, ein gemeinsames Verständnis für Anforderungen, Umsetzbarkeit und Weiterentwicklungen zu schaffen.
Beide Seiten vereinbarten, den Dialog künftig zu vertiefen und die Zusammenarbeit zwischen QS und RTRS weiter auszubauen.
Die Round Table on Responsible Soy Association (RTRS) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich weltweit für die Förderung einer verantwortungsvollen Sojaproduktion, eines nachhaltigen Handels sowie der Nutzung von Soja einsetzt.