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QS-Rückstandsmonitoring: Seit 20 Jahren sicheres Obst und Gemüse dank verantwortungsbewusstem Pflanzenschutz

20.01.2026 | Kontrollen und Laboranalysen | Obst, Gemüse, Kartoffeln | QS System

  • Seit 2018 liegt die Quote der Rückstandshöchstgehalts-Überschreitungen (RHG) im QS-System unter 1 Prozent
  • Über 200.000 Proben wurden seit Einführung des Monitorings im Jahr 2005 untersucht
  • 99,32 Prozent der aktuellen Proben erfüllen die gesetzlichen Grenzwerte, ein Beleg für die große Sorgfalt der Erzeugerbetriebe

Bonn, 20. Januar 2026. Mit der Einführung des QS-Rückstandsmonitorings im März 2005 hat QS ein starkes Kontrollsystem etabliert, das die Sicherheit von Obst, Gemüse und Kartoffeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette gewährleistet. Bis heute wurden mehr als 200.000 Proben analysiert. Die RHG-Überschreitungsquote liegt seit 2018 konstant unter 1 Prozent – ein klares Zeichen für verantwortungsbewussten Pflanzenschutz im QS-System. Das Rückstandsmonitoring ist ein zentraler Baustein für die Lebensmittelsicherheit. Es schafft Transparenz und Vertrauen – sowohl für die Branche als auch für Verbraucherinnen und Verbraucher, betont Wilfried Kamphausen, Bereichsleiter Obst, Gemüse und Kartoffeln bei QS.


Aktuelle Auswertung: Sicherheit auf hohem Niveau

Für den Zeitraum vom 1. Oktober 2024 bis 30. September 2025 wurden 15.356 Proben aus 27 Herkunftsländern untersucht. In 99,32 Prozent aller Proben wurden die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten. Die Überschreitungsquote liegt bei lediglich 0,68 Prozent. Angesichts fehlender regulärer Zulassungen für bestimmte Pflanzenschutzmittel, zeitaufwändiger Genehmigungsverfahren und zunehmender Extremwetterereignisse ist dieses Ergebnis besonders bemerkenswert. Es zeigt die hohe Professionalität und das Verantwortungsbewusstsein der Erzeugerbetriebe im QS-System, so Kamphausen.


Im Detail: Äpfel, Paprika und Kartoffeln

Im aktuellen Auswertungszeitraum wurden 1.334 Apfel-Proben ausgewertet, davon 1.165 aus Deutschland. Nur zwei Proben überschritten die gesetzlichen Grenzwerte. Die Auslastung der Rückstandshöchstgehalte war bei 95,6 Prozent der gefundenen Wirkstoffe nicht größer als 20 Prozent.

Ähnliche positive Ergebnisse zeigen sich bei Paprika und Kartoffeln: Von 421 untersuchten Paprika-Proben stammten 110 aus Deutschland, der größte Anteil mit 272 Proben aus den Niederlanden und 30 aus Belgien. Nur eine einzige Probe überschritt den gesetzlichen Grenzwert. Bei über 92,35 Prozent der detektierten Wirkstoffe lag die RHG-Auslastung bei maximal 20 Prozent.

Im gleichen Zeitraum wurden auch 2.062 Kartoffel-Proben untersucht, 1.985 davon stammten aus Deutschland. Auch hier überschritten lediglich drei Proben die gesetzlichen Rückstandshöchstgehalte, was einer RHG-Überschreitungsquote von 0,15 Prozent entspricht. 70,51 Prozent der Proben waren frei von Pflanzenschutzmittelrückständen. Über 96 Prozent der detektierten Wirkstoffe lagen bei einer RHG-Auslastung von maximal 20 Prozent. Auch unsere Detailauswertungen bestätigen: Die QS-Betriebe setzen Pflanzenschutzmittel nach guter fachlicher Praxis ein – und das seit vielen Jahren, erklärt Kamphausen.

 

Besuchen Sie QS auf der Fruit Logistica 2026

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Mehr Informationen und Auswertungen unter:


Bilder zum Download

Bitte geben sie folgenden Bildnachweis an: QS Qualität und Sicherheit GmbH / www.q-s.de


Grafik QS RUEMO Entwicklung Probenanzahl 2009 2025 RGB 300dpi

BU Pressegrafik: Entwicklung der Probenanzahl

Zwischen 2009 und 2025 stieg die Anzahl der für das QS-Rückstandsmonitoring untersuchten Proben deutlich: Von 3.523 in 2009 auf 15.356 Proben in 2025.


Grafik QS RUEMO Entwicklung RHG ÜS Quote 2009 2025 RGB 300dpi

BU Pressegrafik: Entwicklung Anteil Proben mit RHG-Überschreitung

Die RHG-Überschreitungsquote hat sich auf einem Minimum stabilisiert: Seit 2018 liegt die RHG-Quote konstant auf einem niedrigen Niveau von unter 1 Prozent.


Pressemitteilung zum Download (PDF-Format)

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