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QS-Laborkompetenztest 2/2025 - Ergebnisse im Detail


Bei den in vorherigen Tests noch nie abgeprüften Wirkstoffen konnten wieder zwei Wirkstoffe identifiziert werden, die analytisch herausfordernd für die Labore sind. Bei dem Wirkstoff Mepronil kam es vermehrt zu Quantifizierungsfehlern.

 

Furathiocarb ein Metabolit aus der Rückstandsdefinition von Carbofuran, war bei einigen Laboren nicht im Spektrum der Multimethodenwirkstoffe enthalten. Bei Positiv-Befund von Furathiocarb ist zur Erfassung der Rückstandsdefinition einen Hydrolyse-Schritt erfordert. Auch die korrekte Quantifizierung bereitete einigen Laboren Probleme. Zusätzlich zeigten sich Defizite bei der Berichterstattung. Nicht alle Labore haben auch die Summe Carbofuran die durch die komplexe Rückstandsdefinition vorgegeben ist, berichtet.

 

Zum zweiten Mal dabei und immer noch Probleme bei der korrekten Quantifizierung bereitete auch der Wachstumsregulator 1-Naphthylacetamid. Das synthetische Auxin wirkt als Wachstumsregulator ähnlich dem natürlichen Auxin Indol-3-essigsäure.

 

Der mit einer Einzelmethode zu analysierende Wirkstoff Glyphosat war zum 2ten mal dabei. Das problematische und schwierig zu quantifizierende Herbizid verursachte größere Probleme. Es wurde von knapp ¼ der Teilnehmer falsch, in der der Mehrzahl zu hoch, quantifiziert. An dieser Stelle zeigt sich deutlich, dass der Kompetenztest seine Aufgabe erfüllt, problematische Wirkstoffe zu identifizieren. Das zu Matrixeffekten neigende Glyphosat erfordert viel analytische Erfahrung und Kompetenz.


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