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QS in 3 Minuten - Systeminformationen für die Futtermittelwirtschaft (05/2026)

01.10.2026

QS Newsletter
 

Liebe Leserinnen und Leser,

Aflatoxin B1 gehört zu den schädlichsten Pilzgiften in Lebens- und Futtermitteln. Um Gefahren frühzeitig zu erkennen und Untersuchungen gezielt dort durchzuführen, wo sie besonders wichtig sind, wird der Zusatzkontrollplan regelmäßig an die aktuelle Risikolage in den Anbauländern angepasst. Nun wurde der Zusatzkontrollplan zur Maisernte 2026 veröffentlicht. Welche Vorgaben für die Ernte 2026 gelten und warum das international abgestimmte Kontrollsystem ein wichtiger Baustein für sichere Futtermittel ist, lesen Sie in dieser Ausgabe.

Außerdem erinnern wir daran, die Kontaktdaten in der QS-Datenbank aktuell zu halten, stellen die Online-Meldung von Ereignisfällen vor und zeigen, dass Audit nicht gleich Audit ist.

Bleiben Sie mit QS auf dem Laufenden!

Herzliche Grüße
Ihr
Dr. Alexander Hinrichs


Was wichtig für Sie ist:



   

Kontaktdaten aktuell?


Damit QS Unternehmen z. B. im Krisenfall schnell erreichen oder über systemrelevante Themen informieren kann, müssen die Kontaktdaten in der QS-Datenbank immer aktuell sein und bei Änderungen angepasst werden. Hinterlegt sein müssen mindestens ein gesetzlicher Vertreter sowie ein Krisenmanager mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Denken Sie bitte daran: Auch weitere Ansprechpartner in den Systempartner- und Standortdaten müssen stets auf dem aktuellen Stand sein. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Pflege der Daten finden Sie hier.

Unternehmen, die über einen Systemkoordinator teilnehmen, wenden sich bei Änderungen an ihren Ansprechpartner dort. Kleinsterzeuger von Einzelfuttermitteln und Betreiber von fahrbaren Mahl- und Mischanlagen informieren bei Änderungen bitte ihre Zertifizierungsstelle.

   
   

Ernte 2026: Zusatzkontrollplan Aflatoxin B1 aktualisiert


Seit dem 18. September 2026 gilt der revidierte Zusatzkontrollplan Aflatoxin B1 für Mais der Ernte 2026. Neu bewertet wurden die Herkunftsländer Slowakei und Ukraine, die nun als Länder mit mittlerem Risiko eingestuft sind. Länder mit hohem Risiko bleiben Serbien, Bulgarien, Ungarn und Brasilien. Der Zusatzkontrollplan ergänzt das QS-Futtermittelmonitoring und legt fest, wie häufig Mais aus bestimmten Herkunftsländern auf Aflatoxin B1 untersucht werden muss. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, um die Futtermittel- und Lebensmittelsicherheit zu erhöhen.

 

Die aktuelle Fassung des Zusatzkontrollplans Aflatoxin B1 finden Sie hier. Weitere Informationen zur Funktionsweise und Bedeutung des international abgestimmten Zusatzkontrollplans lesen Sie hier.

   

Hätten Sie's gewusst?



   

Ereignisfälle online melden


Im Ereignisfall zählt jede Minute. Deshalb bietet QS ein Online-Formular zur schnellen und unkomplizierten Meldung an. Systempartner werden Schritt für Schritt durch den Meldeprozess geführt. Alle relevanten Informationen können direkt erfasst und Dokumente hochgeladen werden. Die Meldung geht unmittelbar an das QS-Krisenmanagement, damit schnell Maßnahmen eingeleitet und betroffene Betriebe gezielt unterstützt werden können.

Hinweis: Zum 3. September 2026 wurden die Ereignisfallblätter überarbeitet. Dabei wurden die Hinweise zu den gesetzlichen Meldepflichten angepasst.



Hier finden Sie das Online-Formular.
   

Warum macht QS das?



   

Audit ist nicht gleich Audit[


Im QS-System gibt es verschiedene Audittypen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Das regelmäßige Systemaudit ist die Grundlage für die Zertifizierung und prüft umfassend, ob ein Betrieb alle QS-Anforderungen erfüllt. Ergänzend dazu werden bei bestimmten Produktionsarten zwischen den Systemaudits unangekündigte Spotaudits durchgeführt. Sie konzentrieren sich vor allem auf den Produktionsprozess. Außerdem werden immer wieder auch Stichprobenaudits durchgeführt, um gezielt einzelne Kriterien zu überwachen. Zudem gibt es Parallel- und Begleitaudits. Damit überprüft QS die Arbeit von Zertifizierungsstellen und Auditoren und stärkt die Integrität des Systems. Bei Verdachtsfällen oder Gefahr in Verzug werden Sonderaudits durchgeführt, um den Sachverhalt vor Ort zu ermitteln.

 

   
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